Definition
Was ist eine Handarmatur?
Eine Handarmatur ist eine mechanische Vorrichtung, mit der der Durchfluss eines Mediums (Flüssigkeit, Gas oder Dampf) in einer Leitung von Hand geöffnet, geschlossen oder eingestellt wird. Im Gegensatz zu automatischen und motorbetriebenen Armaturen wird sie von Hand betätigt, meist über einen Griff, ein Handrad oder einen Hebel.
Aufgabe einer Handarmatur
- Den Durchfluss eines Mediums unterbrechen oder freigeben (Absperrfunktion)
- Den Durchfluss in einfachen Fällen von Hand regeln
- Eine Anlage sichern (Schließen bei Wartung oder im Notfall)





Bauarten
Gängige Bauarten von Handarmaturen
Kugelhahn
Schnelles Öffnen und Schließen, wegen seiner Dichtheit sehr verbreitet.
Absperrklappe
Leicht und kompakt, oft für große Nennweiten eingesetzt.
Absperrventil
Ermöglicht eine feinere Regelung des Durchflusses.
Plattenschieber
Geeignet für feststoffhaltige oder pastöse Medien.
Absperrschieber
Keilschieber: in Wassernetzen sehr verbreitet.
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Vorteile
- Einfache Bedienung
- Geringe Kosten
- Mechanische Zuverlässigkeit
- Wenig Wartungsaufwand
Nachteile
- Nicht für Automatisierung geeignet
- Bei großen Nennweiten oder hohem Druck teils schwer zu betätigen
Kontakt
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