Definition
Ein sicher geregelter Hinterdruck
In eine Leitung eingebaut, senkt der Druckminderer, auch Druckreduzierventil genannt, den Druck des Mediums auf einen niedrigeren Wert und hält ihn ausgangsseitig konstant, auch wenn sich Vordruck oder Verbrauch ändern. Er arbeitet selbsttätig, ohne Hilfsenergie.
Aufgabe
Konkret ermöglicht ein Druckminderer:
01
Den Druck senken
Den Netzdruck an den Druck anpassen, den die nachgeschalteten Anlagen vertragen.
02
Stabilisieren
Einen konstanten Druck halten, trotz Schwankungen von Vordruck oder Verbrauch.
03
Schützen
Überdruck an Maschinen, Wärmetauschern, Instrumenten und Nebennetzen vermeiden.
04
Sparen
Verluste und Energieverbrauch begrenzen, bei Dampf ebenso wie bei Druckluft.
Bauarten
Die wichtigsten Bauarten von Druckminderern
Direktwirkend
Einfach und robust: Feder und Membran betätigen den Ventilkegel direkt. Für kleine bis mittlere Durchflüsse.
Vorgesteuert
Ein kleiner Pilotregler steuert das Hauptventil: hohe Genauigkeit, auch bei großen Durchflüssen.
Je nach Medium
Dampf, Druckluft, Gase oder Flüssigkeiten (Wasser, Öle, Kohlenwasserstoffe, Chemikalien…): Werkstoffe, Dichtungen und Einstellungen passend zu Medium und Temperatur.
Beispiele
Anwendungsbeispiele
Dampfnetze
Den Druck aus dem Kesselhaus für Wärmetauscher, Behälter und Begleitheizungen senken.
Druckluft
Werkzeuge, Zylinder und Instrumente mit dem richtigen Druck versorgen.
Industriegase
Druckreduzierung von Stickstoff, Sauerstoff oder Erdgas zu den Verbrauchsstellen.
Wasser
Prozess- und Trinkwassernetze vor zu hohem Druck schützen.
Schmier- und Dichtöl
Druckreduzierung von Schmier- oder Dichtöl zu Turbinen, Pumpen und Kompressoren.
Kontakt
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Unser Team erreichen Sie unter +32 4 380 59 83 oder per E-Mail an info@pkiindustries.be.